Die Reinigung der Solaranlage im Fokus
Eine Solaranlage muss regelmäßig gereinigt werden. Wir zeigen Ihnen, wann die Reinigung ansteht und was Sie dabei unbedingt beachten sollten.
Die Solaranlage reinigen – das sollten Sie wissen
Wenn Sie bereits eine Solaranlage besitzen oder die Anschaffung einer eigenen Anlage planen, sollten Sie sich auch mit der Reinigung der Anlage befassen.
Denn diese haben viele Neubesitzer nicht im Blick und wundern sich mit der Zeit, warum die Leistung der eigenen Anlage nachlässt. Wir zeigen Ihnen, worauf es bei der Reinigung zu achten gilt und welche Fehler Sie vermeiden sollten.
Ist eine Reinigung unbedingt notwendig?
Natürlich stellt sich die Frage, warum die Anlage überhaupt gereinigt werden muss. Grundsätzlich ist es so, dass sich die Anlage durch Regen und Schnee durchaus selbst reinigt. Dank der Neigung der Solarmodule kann somit viel Dreck bereits einfach abgewaschen werden.
Doch es gibt auch Verschmutzungen, welche so stark anhaften, dass diese sich nicht durch den Regen entfernen lassen. Vogelkot oder auch klebende Pollen sind hier die häufigsten Verschmutzungen.
Treten diese nun verstärkt auf, gelangt weniger Sonnenlicht an die Solarmodule, sodass die Leistung der Anlage oftmals deutlich nachlässt. Sie verlieren also ohne eine Reinigung mehr Geld, als Sie für die Reinigung selbst bezahlen würden.
Achten Sie auf die Leistungswerte Ihrer Solaranlage
Ein probates Mittel ist es, die Leistung der Solaranlage regelmäßig zu überwachen. Viele Wechselrichter oder auch Energiemanagementsysteme bieten diese Möglichkeit, sodass Sie durchaus mit der Zeit erkennen können, wenn die Leistung der Anlage nachlässt.
Spätestens dann, wenn Sie die nachlassende Leistung bemerken, sollten Sie sich in jedem Fall um die Reinigung der Anlage kümmern. Zudem hängt der Reinigungszyklus von vielen weiteren Faktoren ab.
Bei manchen Anlagen ist eine Reinigung pro Jahr sinnvoll, während in anderen Lagen die Reinigung erst nach vier oder fünf Jahren erfolgen muss.
Selbst reinigen oder reinigen lassen?
Natürlich stellt sich nun die Frage, ob Sie die Anlage selbst reinigen oder die Reinigung in die Hände einer Firma geben.
Diese Frage lässt sich pauschal leider kaum beantworten. Es hängt unter anderem von der Lage der Anlage, der Höhe des Gebäudes und auch von Ihnen ab, ob Sie die Reinigung selbst übernehmen möchten.
Bei einigen Dächern und Dachflächen ist das sicherlich ohne besondere Gefahren möglich, in der Regel allerdings sind Sie mit einer Fachfirma deutlich besser bedient.
Darauf müssen Sie achten
Lässt die Lage es zu und Sie möchten die Reinigung selbst übernehmen, dann ist das auch kein Problem. In der Regel genügt warmes Wasser in Kombination mit einem sanften Reinigungsmittel und ein weiches Tuch.
Arbeiten Sie dabei vorsichtig und mit wenig Druck und denken Sie daran, dass Sie die Solarflächen mach Möglichkeit nach der Reinigung gründlich trocknen.
Ist bei Ihnen besonders kalkhaltiges Wasser vorhanden, sollten Sie gegebenenfalls darüber nachdenken, bei der Reinigung auf destilliertes Wasser zurückzugreifen.
So entstehen keine Kalkflecken auf den Solarmodulen, welche ebenfalls die Leistung dämpfen könnten.
Vermeiden Sie Schäden an den Solarmodulen
Sie sollten in jedem Fall vermeiden die Solarmodule zu beschädigen. Aus diesem Grund sollten Sie weder feste Bürsten noch aggressive und scheuernde Reiniger verwenden.
Die Solaranlage mit Hochdruckreinigern zu reinigen sollte man, auf dem Dach, Profis vorbehalten. Denken Sie daran, dass Sie sonst Schäden aus eigener Tasche bezahlen. Sobald Sie die Reinigung der Anlage selbst übernehmen.

Eine Firma mit der Reinigung beauftragen
Wenn die Reinigung selbst nicht möglich oder auch nicht gewünscht ist, können Sie auch eine Firma die Solaranlage reinigen lassen. Um eine solche Firma zu finden, können Sie sich in der Regel an den Monteur der Anlage wenden.
Viele der Fachfirmen bieten neben der Montage auch die Wartung und die Reinigung der Solaranlage an. So haben Sie direkt einen kompetenten Ansprechpartner vor Ort und können mit diesem alle relevanten Details planen.
Die Vorteile einer Firma
Eine Firma die Anlage reinigen zu lassen bietet verschiedene Vorteile. Zum einen erfolgt die Säuberung der Anlage professionell und mit dem passenden Equipment. Somit können Sie sicher sein, dass die Anlage nach der Reinigung wieder absolut sauber ist.
Der zweite Vorteil liegt natürlich in der Gefahr. Denn die Arbeiter der Firma sind in der Regel bestens abgesichert und können gegebenenfalls auf Spezialfahrzeuge für die Reinigung zurückgreifen. Der dritte Vorteil ist für Sie jedoch besonders wichtig.
Denn die Fachfirmen sind versichert, so dass Sie bei Schäden an der Anlage, welche durch die Reinigung verursacht werden, die Fachfirmen in Regress nehmen können.
Preise und Kosten der Reinigung im Fokus
Solaranlagen nehmen durchaus große Dachflächen ein. In der Regel können Sie von einem Kostenrahmen zwischen einem und drei Euro pro Quadratmeter ausgehen. Oftmals werden zudem noch Pauschalen für Sonderfahrzeuge oder Anfahrten fällig.
Bei sehr großen Anlagen kann die Reinigung somit durchaus einige Euro kosten. Doch das ist nicht unbedingt problematisch, da Sie auch hier noch Einsparmöglichkeiten finden können.
Kosten sparen durch langfristige Verträge
Viele Firmen bieten ihren Kunden durchaus attraktivere Konditionen, wenn Sie sich für langfristige Verträge entscheiden. Das ist allerdings nur dann lohnend, wenn Sie in einer Gegend wohnen, wo eine regelmäßige Reinigung der Anlage auch notwendig ist.
Wenn Sie aufgrund der Pollen die Anlage jährlich reinigen lassen müssen, rentieren sich solche Verträge dank günstiger Preise sofort.
Fazit: Die Solaranlage reinigen ist wichtig und notwendig
Um die volle Funktionalität der Solaranlage dauerhaft zu erhalten, müssen Sie diese regelmäßig reinigen oder reinigen lassen.
In der Regel ist es von Vorteil, wenn Sie eine Fachfirma mit der Säuberung der gesamten Anlage beauftragen. Das dient nicht nur Ihrer Sicherheit, sondern auch dem Schutz der Solaranlage selbst.
Die Preise und Kosten sind dabei angenehm moderat und meist abhängig von der Größe der Anlage.
