Der Solaranlage-Rechner: Alle Faktoren im Blick behalten
Sie möchten für Ihre Immobilie eine eigene Photovoltaik-Anlage planen, haben aber aktuell noch zu wenig Überblick über die gesamte Thematik? Kein Problem.
Wir zeigen Ihnen nicht nur, welche Faktoren sich bei einer solchen Anlage berechnen lassen, sondern auch, worauf Sie in jedem Fall bei den Rechnungen achten sollten. So profitieren Sie mit Ihrer Anlage von der umfassenden Vorbereitung.
Zudem bieten wir Ihnen die Möglichkeit über unseren Rechner einen Vergleich verschiedener Solaranlagen anzufordern, wo Sie einen direkten Überblick über die Kosten und die Leistungen erhalten. Einfacher geht es kaum!
Warum nicht selber rechnen?
Angesichts der vielen Tools und Lösungen im Netz stellt sich natürlich die Frage, warum Sie nicht selbst zum Taschenrechner greifen sollten, um die unterschiedlichen Faktoren bei Solaranlagen selbst auszurechnen.
Grundsätzlich steht dem nichts im Wege, es ist allerdings der deutlich schwierigere Weg. Nicht nur, dass Sie sich die unterschiedlichen Formeln heraussuchen müssen, auch Fehler können nur schwer ausgeschlossen werden.
Die modernen Rechentools im Netz hingegen sind in der Regel umfassend geprüft und geben somit immer korrekte Ergebnisse aus. Es lohnt sich somit schlichtweg kaum, sich selbst diese Mühe zu machen.
Was kann ich mit einem Rechentool alles berechnen lassen?
Je nach Tool haben Sie die Möglichkeit sich die unterschiedlichsten Werte berechnen zu lassen. Doch welche Werte sind überhaupt wichtig? Zunächst einmal sicherlich die Leistung der Anlage. Denn schließlich möchten Sie wissen, wie viel Strom Sie mit der Anlage im Durchschnitt erzeugen können.
Abhängig von der Leistung der gesamten Anlage und von der Leistung der Module muss auch die Größe der Anlage bestimmt werden. Denn nutzbare Dachflächen sind nicht unendlich groß, sodass es auch hier klare Beschränkungen gibt.
Montagekosten der Solaranlage im Blick behalten
Auch die Kosten spielen eine wichtige Rolle bei einer solchen Investition. Diese können abhängig von der Größe und der Leistung der Anlage gut ermittelt werden. Die Montagekosten lassen sich leider nicht durch solche Tools exakt bestimmen.
Denn diese sind unter anderem von der Immobilie und von deren Aufbau abhängig. Montagekosten kalkulieren die meisten Unternehmen dementsprechend erst nach einer Besichtigung vor Ort.
Auch die Rendite kann – zumindest in einer ersten Annäherung – ebenfalls berechnet werden. Schließlich möchten Sie wissen, wie sehr sich die Investition für Sie rentiert. Betrachten wir nun also einmal die verschiedenen Faktoren im Detail.
Die Leistung der Solarmodule im Blick behalten

Die Leistung ist natürlich der wohl wichtigste Faktor. Die Anlage sollte so dimensioniert sein, dass diese theoretisch den Jahresverbrauch der Bewohner abdecken kann. Am besten nutzen Sie hierzu die vorhandenen Rechnungen und Belege des Stromverbrauchs der letzten Jahre.
So können Sie einen Durchschnitt ermitteln und anhand dessen bestimmen, welche Leistung die Anlage mindestens bieten muss. Denken Sie daran, dass die Nennleistung bei der Berechnung nicht genutzt werden sollte.
Die Nennleistung: Wofür ist dieser Wert gut?
Die Nennleistung eines Solarmoduls gibt dessen Leistung unter optimalen Laborbedingungen an. Es handelt sich somit um einen Wert, welcher praktisch unter Realbedingungen nicht erreichbar ist.
Der Wert ist dennoch wichtig, da anhand des Werts die verschiedenen Module und ihre Leistung verglichen werden können. Ein Modul, welches unter Laborbedingungen bessere Werte liefert, wird dies auch nach der Montage auf Ihrem Dach tun.
Die Kosten vergleichen: Material und Montage
Wichtig ist, dass bei den verschiedenen Rechnern immer nur die Kosten des Materials berechnet werden können. Eine umfassende Kostenrechnung der Montage ist nicht exakt möglich. Bei den Materialien gilt als Richtwert:
- Der Wechselrichter kostet rund 200 Euro pro kWp
- Das Montagesystem kostet rund 130 Euro pro kWp
- Die Verkabelung kostet zwischen 1 und 5 Euro pro kWp
Die Montagekosten sind abhängig von der Bauform und Größe des Hauses und von der notwendigen Arbeit zur Verlegung der Kabel.
Weitere Kosten mit berechnen: Wartung und Reinigung
Worauf die meisten Rechner ebenfalls verzichten, weil kaum exakt zu kalkulieren, sind die Kosten für die Wartung und Reinigung der Anlage. Auch diese sollten Sie allerdings mitberücksichtigen, wenn Sie die Wirtschaftlichkeit der Anlage prüfen.
Kontaktieren Sie am besten die von Ihnen präferierte Fachfirma, da diese meistens auch Wartungsverträge anbieten. Hier können Sie die Kosten exakt erfahren.
Die Einspeisevergütung berechnen – ist die Anlage wirtschaftlich?
Sie können selbstverständlich auch die Einspeisevergütung berechnen lassen. Diese ist aktuell noch auf 20 Jahre festgeschrieben. Dementsprechend ist es relativ einfach, einen festen Wert zu berechnen.
Hierzu nutzen Sie die durchschnittliche Leistung der Anlage ohne Eigenverbrauch als Grundlage der Berechnung.
Die Rendite: Solaranlagen können sich lohnen
Die Rendite kann nicht vollständig berechnet werden. Dafür gibt es zu viele Unwägbarkeiten. Allerdings können Sie zumindest einen Näherungswert erreichen.
Die Investitionskosten plus die Wartungskosten sind auf der Ausgabenseite zu vermerken, während die Einspeisevergütung und die Einsparungen durch den Eigenverbrauch diesen Kosten als Einnahmen gegenüberstehen.
Vergessen Sie allerdings bei der Berechnung nicht die Versteuerung der Einnahmen.
Einfach vergleichen? Wir bieten schnellen Rechner
Die eigene Solaranlage ist durchaus ein schöner Traum. Soll dieser Wirklichkeit werden, können Sie bei uns die verschiedenen Anlagen ganz bequem vergleichen.
Geben Sie einfach Ihre Wunsch-Anlage in unser Tool ein und die notwendigen Daten an. Unser Solaranlagen-Rechner präsentiert unterschiedliche Lösungen, umfassend aufbereitet!
